Gartenclown*s
Gartenclown*s
Kirchen*clowns
Kirchen*clowns
Clown*s im Park
Clown*s im Park
» Der sogenannte ›Neue Mensch‹ nach unserer Wirtschaftslogik ist fit, flexibel, fantastisch, so jedenfalls Peter Hartz. Heidenei, da kann ja nicht einmal ein Gott mithalten. « Frau Seibold
» Doch die Clownerie spricht immer eine eigene Sprache, die nicht vereinannahmt werden kann. Ihr Modus wird immer der der Fraglichkeit bleiben, Eindeutigkeiten liegen ihr nicht. « Gisela Matthiae
» Aus ganzem Herzen glaubt der Clown, das Leben wurde ihm geschenkt, damit er spielend die Welt erstaunt. « Johannes Galli
» Humor ist der Knopf, der verhindert, dass mir der Kragen platzt. « Joachim Ringelnatz
» Im Glauben gewinnt der Mensch einen relativierenden Weltabstand, der weder Weltflucht noch Resignation bedeutet. « Gisela Matthiae
» Lehrer: Gott ist eine Clownin. Schüler: Wieso? Lehrer: Dann eben nicht. « nach einer chassidischen Weisheit
» So ist Clownerie in mehrfacher Hinsicht ein Kinderspiel - wenn auch kein leichtes, dann doch ein vergnügliches und ein subversives. « Gisela Matthiae
» Der Clown beherrscht nichts, das aber richtig. « Johannes Galli
» Clownerie ist eine wunderbare Einübung in die Haltung des Humors. « Gisela Matthiae
» Heute gehts mir garnicht gut, aber ich lache trotzdem! :-) « Dr. Dirk Räppold (Humorsachverständiger)

Welche Art der Clownerie

Clownerie gibt es mittlerweile an so vielen Orten und auf so viele verschiedene Weisen!
Im Krankenhaus, im Pflegeheim, international in Krisengebieten, natürlich auf Bühnen und in Manegen. Und hier: In Kirchen und kirchlichen Einrichtungen, aber nicht nur!

So ungewöhnlich ist das gar nicht! Im Mittelalter gab es Mysterienspiele mit närrischen Rollen in Kirchen und auf Marktplätzen, Jesus wurde auch schonmal als Clown bezeichnet (u.a. Harvey Cox) und die Christen in der Bibel als Narren und Närrinnen (1 Korinther 3,16).

Mich leitet, dass es zwischen dem christlichen Menschenbild und dem, was Clown*s verkörpern, große Übereinstimmungen gibt. Das Scheitern gehört dazu, das Staunen, die Neugierde, die Aufmerksamkeit im Augenblick, der hoffnungsvolle Umgang mit ausweglosen Situationen, die pure Lebensfreude, Mut und Freiheit.

Clownerie ist vor allem aber eine freie Kunst, die sich nicht vereinnahmen lässt. Zu jeder Kunst gehört Training, zur Clownerie auch viel Improvisation. Man muss sich einlassen und die eigene Komik zulassen. Dann entwickelt sich eine große Spielfreude. Überzogene Idealvorstellungen, Konventionen und Autoritäten werden auf frech-fröhliche Art in Frage gestellt. Es wird überraschend und lustig, versprochen!

Kirche und Bühne

Bis es zu solchen "Hochsprüngen" kommt, braucht man schon etwas Übung, auch wenn Clownerie gerade darin besteht, keine gute Figur abzugeben. Die Langzeitfortbildungen finden in jedem Jahr in einer anderen Region Deutschlands und in Kooperation mit landeskirchlichen Einrichtungen - auch im Bildungshaus St.Virgil Salzburg und in der Schweiz - statt. Sie umfassen ca. 25 Kurstage mit verlängerten Wochenenden und einer Kurswoche. Einzelne Inhalte werden von weiteren Referent*innen vertieft. Die künstlerische und theologische Leitung liegt bei Gisela Matthiae.

Worum es geht:

  • Das Handwerk der Clownerie: Improvisation, Präsenz und Ausdruck, Körpersprache und clowneske Sprache, Stimme, Rhythmus und Musik
  • Ausdrucksmittel der Komik: Objekte, Status, Timing, Slapstick
  • Ensemble- und Solospiel, Clownduos
  • Eine eigene Clownsfigur entwickeln
  • Historische Hintergründe der Clownerie
  • Theologische Reflexionen zu Komik und Bibel, Humor und Glauben, Heiligen Narren und Gottesvorstellungen
  • Clownerie auch in kirchlichen Räumen wie Gemeinde- und Bildungsveranstaltungen, im Gottesdienst
  • Humor als Haltung im persönlichen und beruflichen Alltag: auch in kirchlichen Handlungsfeldern wie Seelsorge, Unterricht, Predigt
  • Erarbeitung eines eigenen Clownstückes (Solo, Duo oder Ensemble)
  • Viel Vergnügen und Spielfreude!
Basiskurs Clownerie 2024

25. – 30. Oktober 2024 • St. Virgil • Salzburg
Clownerie - auch eine Lebenskunst

Grundlagen des Clowntheaters und Entwicklung einer eigenen Figur

Ein Lehrgang, der kompakt die wichtigsten Techniken der Clownerie und das Spielgefühl vermittelt.

Clown*innen finden das Leichte im Schweren und das Komische im Tragischen. Sie gehen dabei meist Umwege und entdecken erstaunliche Dinge. Mit großer Neugierde stolpern sie - nicht zuletzt über sich selbst. Dabei machen sie sich niemals lustig über den Ernst des Lebens, sie geben ihm nur nicht das letzte Wort. Daher ist Clownerie auch Lebenskunst, können die Spielerfahrungen auch im Alltag wirken.

Mit einfachen Übungen, Bewegungen und Improvisationen gelingt es spielerisch, die Kunst des Lebens auf die clowneske Art zu erproben. Clownerie ist Spiel mit dem ganzen Körper, mit Emotionen, mit Ausdruck und Aufmerksamkeit auch für das scheinbar Unscheinbare.

Dabei zeigt sich, wie verwandt Clownerie mit dem christlichen Menschenbild ist. Jeder Tag beginnt mit einem spirituellen Impuls, darauf folgen Übungen, Spielformen und Improvisationen, sowie die Arbeit an einer eigenen Figur.

Voraussetzungen sind einfach Spaß an Bewegung und Spiel, Teilnehmende mit Erfahrung im Clowntheater sind auch herzlich eingeladen!

Im Anschluss kann der Aufbau-Lehrgang „Begegnungsclownerie“ ab Januar 2025 besucht werden.

Bildungshaus St. Virgil, Salzburg, www.virgil.at

Kosten und weitere Angaben hier auf dem Flyer.

Langzeitfortbildung 2023/2024

Langzeitfortbildung 2023/2024    Nase_rgb.jpg

Es geht weiter ... ab Herbst in Westfalen und auf Usedom.
Veranstalterin ist das Gemeinsame Pastoralkolleg, Villigst.

Susanne Wolf, Studienleiterin in Villigst,
Ariella Pavoni, Musikerin und Rhytmustrainerin und einiges mehr,
Gisela Matthiae, ev. Theologin und Clownin – wir leiten (an), begleiten, vermitteln, unterstützen, ermuntern u.v.m.

Zur Information: Der Anmeldeschluss wird verlängert, Anmeldungen sind noch möglich! 

Und das sind die Termine, Inhalte und Orte - und alles Weitere steht auf diesem WUNDERBAREN FLYER mit vielen Nasen und tollen Fotos:

7. – 9. November 2023, Jugendherberge Düsseldorf
Der Sprung hinein ins Clownspiel
„Hoppla, hier bin ich!“
Vergnügen am Spiel mit der roten Nase
Emotion – Haltung – Bewegung
„Ein Clown, eine Clownin?“
Bilder einer komischen Figur

29. – 31. Januar 2024, Franz-Hitze-Haus, Münster
Die lauten und die leisen Töne
„ui oh aha ö lala.“
So sprechen Clowninnen und Clowns
Wahrnehmung – Puls – Impuls
Humor als Haltung für alle Lebenslagen

10. – 15. März 2024, Haus Kranich, Usedom
Sich Freispielen
„Sag Ja!“
Regeln des Improvisationstheaters
Status – Präsenz – Ausdruck
Entwicklung einer eigenen Clownsfigur

27. – 30. Mai 2024, Franz-Hitze-Haus, Münster
Alles andere als perfekt
„Schöner Schlamassel!“
Spiel mit Objekten
staunen – stolpern – slapstick
„Und Sarah lachte…“ - Abraham auch.
Spiel mit biblischen Geschichten

3. – 6. September 2024, Haus Villigst, Schwerte
Das Staunen wieder lernen
„Was macht die Clownin, der Clown
in einer Kirche?“
Das Spiel mit der „Zweiten Naivität“
Neugier – innere Freiheit – Möglichkeitssinn

7. – 11. Oktober 2024, Haus Villigst, Schwerte
Ein gemeinsames Stück entsteht und wird aufgeführt
„Vorhang auf!“
„So sind wir und wir können auch noch ganz anders“
Überraschung – Übertreibung – Übermut
„Clownin Gott“ – oder wie können wir uns Gott
eigentlich vorstellen?
Mit Ariella Pavoni für Musik und Rhythmus

Frühere Langzeitfortbildungen Clownerie in Kirche und Gemeinde

Frühere Langzeitfortbildungen Clownerie in Kirche und Gemeinde

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Die 1. Langzeitfortbildung "Clownerie in Kirche und Gemeinde" überhaupt
fand von 2007 bis 2009 auf der schönen Insel Usedom statt und wurde vom Pädagogisch-Theologischen Institut in Greifswald organisiert. An sechs Wochenenden und einer Kurswoche haben Pfarrerinnen und Pfarrer, Krankenhausseelsorgerinnen, Lehrerinnen, Studienleiterinnen, Erzieherinnen und Leiterinnen aus Altenheimen eigene Clownsfigur entwickelt. Sie waren zwischen Mitte 20 und Mitte 70, kamen aus Pommern, Mecklenburg, einzelne aus Hamburg, Lübeck, Bremen und Frankfurt/Main und haben zu mehreren oder solo Stücke erarbeitet und in ihren beruflichen oder ehrenamtlichen Kontexten aufgeführt. Inhaltliche Schwerpunkte waren Seelsorge, Gottesdienst und allgemeine Gemeindeveranstaltungen.


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Die 2. Langzeitfortbildung fand 2009 - 2010 in der Württembergischen Landeskirche statt
und wurde von den Evangelischen Frauen in Württemberg mit Unterstützung des Büro der Beauftragten für Chancengleicheit, der Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung im eiw, der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW) und der Gemeindeberatung in Württemberg veranstaltet. Diesmal nahmen mehr Frauen aus der ehrenamtlichen Gemeindearbeit statt, wo sie auch ihre Abschlussstücke aufführten. Einige Stücke wurde aber auch im Gottesdienst aufgeführt. Für die längere Kurswoche sind wir nach Casola in der nördlichen Toskana gefahren. So kommt es , dass nun ein Clown Massimo heißt, eine andere Gloria, aber es gibt auch eine Elfriede und eine Berta.


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An der 3. Langzeitfortbildung 2010 – 2011 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar
nahmen schwerpunktmäßig Pfarrerinnen und Pfarrer teil, aber auch z.B. eine Ärztin und eine Juristin. Hier kooperierte die Evangelischen Akademie Hofgeismar mit dem evangelischen Predigerseminar von Kurhessen und Waldeck und dem Zentrum Verkündigung der Ev. Landeskirche von Hessen und Nassau in Frankfurt am Main zu einem Hessen-weiten Projekt, an dem auch Menschen aus Westfalen, dem Rheinland oder Niedersachsen teilnahmen. Besonders eindrücklich war die Kirchenbesichtigung mit roter Nase in Hofgeismar. Als wäre ihnen der Raum völlig neu, haben sich die 16 Teilnehmenden auf Entdeckungstour begeben. Und sie haben sogar auch die Reise nach Casola angetreten und mit einem Walkact das italienische Städtchen beglückt.


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Die 4. Langzeitfortbildung 2011 – 2012 war eine badisch- schweizerische Kooperation
und wurde organisiert von der Ev. Erwachsenenbildung der Badischen Landeskirche und dem Ev. Tagungs- und Studienzentrum Boldern. Die 16 Teilnehmenden kamen aus Karlsruhe, aus dem Schwarzwald oder aus Basel und hatten das Vergnügen, verschiedene wunderschön gelegene Tagungsstätten kennen zu lernen. Sie lagen am Bodensee, am Zürisee oder am Rhein und haben zu schöne Spielaktionen draußen verlockt.

 

Mit der 5. Langzeitfortbildung 2012 – 2013 des Gemeinsamen Pastoralkollegs´
der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Lippischen Landeskirche und der Evangelisch-reformierten Kirche ging die Clownsreise auf die Insel Langeoog. Der Tourismus dort, der frische Wind und die klaren Farben haben auch hier die Entwicklung ganz unterschiedlicher Clownsfiguren der 16 Teilnehmenden inspiriert. Seitdem gibt es wieder eine größere Zahl von Pfarrerinnen und Pfarrer, von Küsterinnen und Bildungsreferenten, die in ihrer Arbeit die rote Nase direkt oder auch nur virtuell – als eine Haltung des Humors – einsetzen.


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Die 6. Langzeitfortbildung 2013 – 2014

sollte eigentlich über das katholische Bildungshaus in St. Virgil, Salzburg, stattfinden. Doch leider gab es nicht genügend Anmeldungen aus Österreich, so dass die 14 Teilnehmenden dann nach Gelnhausen ins ehemalige Burckhardthaus kamen. Das war eine muntere Truppe mit Menschen wieder aus ganz unterschiedlichen Berufen – vom Finanzbeamten und der Hospizmitarbeiterin bis zur Juristin - und altersmäßig zwischen 30 und 70 Jahre alt. Fast alle haben sehr gerne Musik gemacht und bis in die Nacht hinein gesungen, auch als alle Kursarbeit schon beendet war.


Meerholz Klrle

Die 7. Langzeitfortbildung 2015 - 2016 
Dieser Kurs war eine Kooperation mit dem Zentrum Verkündigung der Ev. Kirche von Hessen und Nassau und dem Theaterpädagogen Uwe Hausy. Er ging mit einer Aufführung in der Schlosskirche Meerholz bei Gelnhausen zu Ende. Das Publikum war überrascht, hatten sie doch noch nie Clownerie in einer Kirche erlebt. Die zwölf Clowninnen und zwei Clowns belebten die barocke Kirche mit ihren Galerien, dem Kanzelaltar und den Figuren von Luther und Calvin. Theater und Gottesdienst fanden genial zueinander.

 

am Strand

Die 8. Langzeitfortbildung 2016 - 2017 wieder mit dem Gemeinsamen Pastoralkolleg Villigst
an wunderbaren Orten wie Villigst, Bad Godesberg, Schwerte, Solingen, Nordhelle und natürlich wieder auf der Insel Langeoog. Dort sind die Figuren entstanden, mit denen viele Pfarrerinnen und Pfarrer in Westfalen und im Rheinland clownesk unterwegs sind. Unter anderen gestalteten wir den Clowngottesdienst beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019. Und auch ohne rote Nase kommt der Humor nicht zu kurz.

 

Der 9. Kurs hieß Lehrgang und fand 2017 im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg statt.
Manche der Teilnehmenden kamen direkt aus Salzburg, andere aus der Schweiz und aus Deutschland. Aber die weite Anreise hat sich gelohnt, denn das Bildungshaus ist sehr schön und freundlich, es bietet gute Räume und auch einen Park zum Spielen. Pastoralreferentinnen, Pfarrer, Beraterinnen, eine Sängerin, eine Lehrerin, eine Erzieherin waren dabei. Am Ende gab es eine Aufführung im hauseigenen kleinen Theatersaal, begleitet von der Musikerin Ariella Pavoni und einem wunderbaren Publikum.

 

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Clownerie mit Musik und roter Nase
Anstelle eines Jahreskurses fand vom 16.- 20. Februar 2018 eine Kurswoche in Hamburg statt.
Gemeinsam mit der Musikerin Bärbel Fünfsinn gab es viel Gesang und Stimmimprovisationen, verbunden mit dem clownesken Spiel.


alle clown innen Individuell

Die 10. Langzeitfortbildung 2019
Der Lehrgang "Clownerie in der Kirche und auf der Bühne des Lebens" ging mit einer Aufführung am 11.11.2019 in St.Virgil, Salzburg zu Ende! Es war wunderbar. Über 70 Gäste haben zugeschaut und waren begeistert.

Die 11. Langzeitfortbildung 2019/2020
hatte ein etwas kürzeres Konzept und richtete sich direkt an Pfarrerinnen und Pfarrer. Das Pastoralkolleg der Ev. Landeskirche Bayern in Neuendettelsau war Veranstalter. Themen war hier auch "Humor in der Predigt" und "Humor in der Seelsorge".

Die 12. Langzeitfortbildung 2021
wurde von der Ländlichen Heimvolkshochschule Hohebuch bei Schwäbisch Hall veranstaltet und fand auch dort statt. Am Ende gab es eine fulminante Aufführung vor vielen Gästen. Ein Teil des Kurses trifft sich auch weiterhin dort und plant größere Projekte.

Die Wilde 13 - dafür ging es 2022/2023 wieder in den Norden,
nach Usedom und Ratzeburg und an weitere Orte der Nordkirche, organisiert und veranstaltet vom Pastoralkolleg Ratzeburg und dem Theologisch-Pädagogischen Zentrum in Greifswald. Hier sind wir bei Till Eulenspiegel in Mölln.